Beratungsstellen auf Facebook & Co.
Um Social Media kommt keiner drumrum – ob man will oder nicht. Selbst wenn ich kein Mitglied bei Facebook bin, so ist es gut möglich, dass dort Fotos von mir kursieren. Und ohne registriert zu sein, kann ich deren Verbreitung nicht einmal kontrollieren. Also lieber gleich selbst mitmischen;)
Auch Unternehmen und Organisationen aus allen Branchen strömen mittlerweile in die sozialen Netzwerke, um für ihre Produkte und Kampagnen die Werbetrommel zu schlagen. Der Vorteil der Social Media: Sie sind kostengünstig und erreichen die Zielgruppe praktisch jederzeit und überall. Ich kann einen Markenturnschuh genauso „liken“, wie meine Lieblingsband oder einen Kommentar eines Freundes. Diese persönliche Ebene macht Facebook & Co als Werbeplattform so interessant.
So nutzen auch immer mehr Online-Beratungsstellen Social Media, um ihre Klientel zu erreichen. Naturgemäß ist es aber nicht für alle Angebote gleichermaßen sinnvoll, in sozialen Netzen aktiv zu werden. Beispielsweise werden Angebote, die sich an ältere oder generell wenig internetaffine Menschen richten, durch eine Seite auf Facebook kaum mehr Klienten ansprechen. Für alle anderen kann dies allerdings sinnvoll sein.
Aber auch wenn die Einrichtung einer Facebook-Seite prinzipiell für jeden kostenlos ist, muss ein Zeitaufwand für die Pflege des Auftritts eingeplant werden. Denn Interaktion und Schnelllebigkeit sind das A und O in den Netzwerken und eine allzu statische Seite wird kaum Fans gewinnen.
Wenn Sie mehr dazu wissen wollen, wie Beratungsstellen Social Media für sich nutzen können, lesen Sie den Artikel „Welt 2.0“ von Sascha Dinse in der Zeitschrift „Soziale Psychiatrie“.



Dass Neonazis und andere Vertreter rechten Gedankenguts sich gern moderner Kommunikationsmittel bedienen, um braune Propaganda zu verteilen, ist (leider) keine neue Erkenntnis. Doch die Qualität und Reichweite dieser Netz-Aktivitäten vom brauen Rand der Gesellschaft nimmt durch die Unterwanderung Sozialer Netzwerke zunehmend beängstigende Formen an. Längst ist es nicht mehr so, dass eine Nazi-Seite auf den ersten Blick zu erkennen wäre, vielmehr verstecken sich rechte Ideologie und demokratiefeindliches Gedankengut heute hinter Parolen gegen “Kinderschänder”, den Euro und ähnliches.

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